Vertragsbedingungen

Allgemeine Geschäftsbedingungen

 

  1. Gültigkeit des Skipasses

Der gültige Skipass berechtigt während der veröffentlichten Wintersaisonzeiten zum Zutritt in das Schigebiet Grossglockner/Heiligenblut. Ausgenommen sind Nacht- und Sonderfahrten.

  1. Tarife

Die Tarife für die Skipässe werden jährlich neu festgesetzt und es gelten ausschließlich die in den Prospekten veröffentlichten Tarife. Darin sind ebenfalls die Bedingungen angeführt, welche zum Erwerb eines ermäßigten Skipasses berechtigen. Ab einer Invalidität von 60 % kann gegen Vorlage eines gültigen Ausweises des Bundessozialamtes der Skipass zum ermäßigten Preis erworben werden.

  1. Ausgabe des Skipasses

Die Ausgabe des Skipasses erfolgt ausschließlich auf Key-Cards, welche beim Kauf zum veröffentlichten Tarif zu erwerben sind. Bei der Rückgabe unbeschädigter Key-Cards an der Kassa wird dieser Betrag rückerstattet. Die Key-Cards dürfen keiner großen Hitze ausgesetzt und auch nicht geknickt oder selbst gelocht werden, da sonst die in der Key-Card enthaltene Antenne funktionsuntüchtig werden kann. Die Zutrittseinrichtungen sind ordnungsgemäß zu benutzen. Der Versicherungsschutz nach dem Seilbahngesetz gilt nur für Personen mit gültigem Fahrausweis.

  1. Fotoerfassung und Datenschutz

Der Kunde stimmt einer personenbezogenen, fotographischen Erfassung, Speicherung und Verarbeitung an den Kartenausgabe- und Zutrittsstellen zu Kontrollzwecken und zur Vermeidung missbräuchlicher Kartenverwendung zu. Mit dem Kauf eines namensbezogenen Skipasses stimmt der Karteninhaber einer automatischen Registrierung, Erfassung und Verarbeitung seiner persönlichen Daten zu Kontrollzwecken und zur Vermeidung missbräuchlicher Kartenverwendung sowie zum Zwecke der Kundenbetreuung zu.

  1. Verkaufs- und Beförderungsbedingungen

Die Rücknahme von gekauften Skipässen erfolgt nicht. Ausnahmen auf dem Kulanzweg können zum Beispiel Verletzungen durch Schiunfälle sein. Ein Rückersatz nach Sportunfällen kann ausschließlich nur für die verletzte Person erfolgen, wenn der Skipass bei der Ausgabestelle hinterlegt wird. Die Rückvergütung erfolgt in bar, als Benützungstage gelten die Tage von der Ausstellung des Skipasses bis zu deren Hinterlegung. Wenn die Hinterlegung bis 10 Uhr vormittags stattfindet, wird dieser Tag nicht angelastet. Unterbrechung zählt nicht. Es ist der Tag des Unfalls oder Beginns maßgebend. Ein ärztliches Zeugnis wird ausschließlich vom örtlichen Arzt oder Krankenhaus akzeptiert und ist für jede Rückvergütung beizubringen. Für Familienmitglieder, die mit dem Verletzten vorzeitig abreisen, kann kein Ersatz geleistet werden.

Bei Verlust oder Vergessen des Skipasses, Einstellung oder Nichtinbetriebnahme einzelner Anlagen wegen Schlechtwetter oder Lawinengefahr, Betriebsunterbrechungen,  Sperren von Skiabfahrten, eingeschränktem Pisten- und Anlagenangebot, unvorhergesehene Abreise oder sonstigen Ereignissen (z.B. vorzeitige Abreise) besteht kein Recht auf Verlängerung des Skipasses oder Preisreduktion bzw. Rückerstattung von Geldbeträgen.

Personen, die die Beförderungsbedingungen, Sperren, Hinweise und Anordnungen des Liftpersonals missachten, werden von der Beförderung ausgeschlossen, ohne Anspruch auf Rückerstattung des Fahrpreises. Den Anweisungen des Liftpersonals ist Folge zu leisten.

Für verloren gegangene oder vergessene Skipässe gibt es keinen Ersatz.

  1. Kontrolle und Missbrauch

Es werden strenge Kontrollen mittels elektronischen Lesegeräten bei den Zutrittsstellen im Schigebiet durchgeführt. Die Fahrausweise sind dem Liftpersonal auf Verlangen zur Kontrolle vorzulegen. Sämtliche Skipässe sind nicht übertragbar. Jede missbräuchliche Verwendung von Skipässen, einschließlich der Verwendung durch Dritte oder die Verwendung falscher Altersklassen wird geahndet und führt (vorbehaltlich der Verrechnung eines Busgeldes oder der Erstattung einer Strafanzeige) zum entschädigungslosen Entzug des Skipasses. Der Karteneigentümer ist verpflichtet, seinen Skipass sorgsam zu verwahren; jeder Verlust oder Diebstahl ist umgehend zu melden. Der Wiederverkauf oder die Weitergabe von Skipässen und Gutscheinen ist strengstens verboten.

  1. Skipisten, Skirouten und freies Gelände

Grundsätzlich ist zu unterscheiden zwischen Skipisten, Skirouten und dem freien Skigelände.

Skipisten sind präpariert, markiert und vor Lawinen und atypischen Gefahren gesichert. Skipisten sind zwischen 17.00 Uhr abends und 8.00 Uhr morgens aus Sicherheitsgründen gesperrt.

Skirouten sind nicht präpariert, aber markiert und vor Lawinen gesichert, es besteht aber keine Sicherung vor atypischen Gefahren.

Das freie Skigelände (Freeride-Gebiet) ist ungesichert, nicht markiert und nicht vor Lawinen oder atypischen Gefahren gesichert. Der Aufenthalt und das Skifahren (z.B. „Freeriding“) erfolgt auf eigene Gefahr, es herrschen die Gefahren des hochalpinen Geländes.

  1. Bergung von Verletzten

Die Bergung von Verletzten wird seitens der Grossglockner Bergbahnen Touristik GmbH organisiert und in Zusammenarbeit mit deren Partner durchgeführt, sofern die Verletzung während der Betriebszeiten zustande kommt. In Relation zum Bergeaufwand wird danach ein Kostenersatz verrechnet.

  1. Schidepot

Die Grossglockner Bergbahnen Touristik GmbH bietet als Serviceleistung die Nutzung versperrbarer Schidepots gegen ein entsprechendes Entgelt an. Die Öffnungszeiten der Schidepots sind an den Eingängen ausgehängt. Die Grossglockner Bergbahnen Touristik GmbH übernimmt dabei keinerlei Haftung für abhanden gekommene Gegenstände oder Beschädigungen, die im Zusammenhang mit der Verwendung der Schidepots entstehen.

  1. Haftung

Die Haftung der Grossglockner Bergbahnen Touristik GmbH für Sach- und Vermögensschäden, die in Zusammenhang mit der Benützung der Lift- und Pistenanlagen entstehen, wird im Falle der leichten Fahrlässigkeit ausgeschlossen. Die Betreiber der Liftanlagen sind in keinster Weise verantwortlich für Gegenstände, die dem Kunden im Schigebiet abhandenkommen.

  1. Sonstige Bestimmungen

Es gelten neben den allgemeinen Geschäftsbedingungen die allgemeinen Beförderungsbedingungen der jeweiligen Anlagen. Der Kunde verpflichtet sich, diese im Vorhinein zur Kenntnis zu nehmen und gegen diese nicht zu verstoßen sowie den Anweisungen des jeweiligen Liftpersonals Folge zu leisten.

Es gilt österreichisches Recht. Der sachlich zuständige Gerichtsstand wird am Firmensitz der Grossglockner Bergbahnen Touristik GmbH bestimmt.

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